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Wahlleistungen: Wunschbeschneidung

Die Beschneidung (Zirkumzision) kann aus medizinischer Sicht notwendig sein. Häufig liegen aber auch persönliche, kosmetische oder religiöse Gründe vor. Bei der Beschneidung wird der bewegliche Hautlappen, der die Eichel des männlichen Gliedes umschließt (Vorhaut), ganz oder teilweise in einem kleinen operativen Eingriff entfernt. Dieser Eingriff kann sowohl in lokaler Betäubung als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. In der Regel sind die Schmerzen erträglich. Bei Bedarf können leichte Schmerzmittel eingenommen werden.

Die Reinigung des männlichen Gliedes gestaltet sich nach der Beschneidung einfacher. Die Gefahr von Entzündungen der ableitenden Harnwege verringert sich. Beschnittene Männer erkranken zum Beispiel sehr viel seltener an einem Peniskrebs. Da die Vorhaut ganz oder teilweise entfernt wird, fehlt Erregern, z.B. Bakterien, das feuchtwarme Milieu, in dem sie sich vermehren können.

Bei gutem Heilungsverlauf ist nach drei Wochen in der Regel Geschlechtsverkehr wieder möglich. Eine vorsichtige Herangehensweise ist jedoch anzuraten. Seit Jahrhunderten diskutieren die Menschen die Folgen der Beschneidung für das Liebesleben. Kanadische Wissenschaftler haben untersucht, ob die sexuelle Empfindlichkeit von beschnittenen und unbeschnittenen Männern sich unterscheidet. Die Untersuchungen ergaben keine Unterschiede in Bezug auf Berührung oder Schmerz.

 


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